Eine ungewöhnliche Korrektur zum runden Jubiläum
Zum 10-jährigen Jubiläum von Damien Chazelles Oscar-prämiertem Musical „La La Land“ hat das Produktionsunternehmen Lionsgate einen bemerkenswerten Schritt gewagt. Das Filmplakat von 2016 – auf dem Ryan Gosling und Emma Stone im Schein einer Straßenlaterne hoch über Los Angeles tanzen – wurde in einer überarbeiteten Version für 2026 neu aufgelegt.
Der Anlass für diese Änderung reicht Jahre zurück. Der kanadische Schauspieler haderte nämlich öffentlich und immer wieder mit seiner eigenen Handstellung während der Dreharbeiten – eine Pose, die er selbst scherzhaft als seine „La La Hand“ bezeichnete.
Wie eine Handposition die Energie des Motivs zunichtemachte
Ein ganzes Jahrzehnt lang beschäftigte den Hollywood-Star diese berühmte Körperhaltung. Während Emma Stone ihren Arm anmutig in die Höhe reckte, entschied sich Ryan Gosling dafür, seine Hand flach auszustrecken – und das ausdrücklich gegen den Rat des Filmteams.
In einem Interview aus dem Jahr 2024 erklärte der Schauspieler, er habe damals geglaubt, die Geste würde eleganter wirken. Im Rückblick war er jedoch überzeugt, dass sie der Dynamik des Bildes geschadet hatte.
„Ryan Gosling hat über die Jahre mehrfach geäußert, dass er seine ‚La La Hand‘ auf dem Originalplakat gerne korrigieren würde. Also, Ryan – du wurdest gehört“, heißt es in einer offiziellen Pressemitteilung von Lionsgate.
Das neue Plakat von 2026 zeigt nun die ursprünglich geplante Pose mit dem in die Höhe gestreckten Arm – genau so, wie Regisseur Chazelle es von Anfang an vorgesehen hatte.
Außerirdischer Auftritt und Jubiläumsfeierlichkeiten 2026
Kurz vor der offiziellen Plakatkorrektur hatte Ryan Gosling das ikonische Motiv bereits auf humorvolle Weise neu inszeniert – diesmal gemeinsam mit der Alien-Puppe Rocky aus seinem kommenden Film „Project Hail Mary“. Das Stunt-Projekt wurde mit Unterstützung eines professionellen Puppenführer-Teams realisiert und von seiner Partnerin Eva Mendes auf Instagram festgehalten.
Seit der Premiere im Jahr 2016 hat sich der Filmmusical zu einem der bekanntesten modernen Klassiker entwickelt. Die Jubiläumsausgabe des Plakats setzt nun einen symbolischen Schlusspunkt unter Goslings jahrelangen Selbstzweifel.
Wie Medienexperten erklären, zeigt diese Art der popkulturellen Selbstironie, wie Produktionsunternehmen historisches Marketingmaterial gezielt nutzen, um auch Jahre nach einer Veröffentlichung neue Aufmerksamkeit zu erzeugen. Das neue Plakatmaterial ist bereits auf digitalen Plattformen verfügbar.
Körperliche Belastung bei Filmproduktionen
Ungewohnte Körperhaltungen und das Halten bestimmter Posen über längere Zeit können bei Schauspielern während intensiver Dreharbeiten zu Überbelastungen von Gelenken und Muskeln führen.
Wichtig zu wissen: Wie stark sich bestimmte Haltungen auf den Körper auswirken, ist individuell sehr verschieden. Bei anhaltenden Beschwerden im Bewegungsapparat empfiehlt sich stets die Beratung durch einen zugelassenen Physiotherapeuten oder Ergonomie-Fachmann.
Mit dem korrigierten Jubiläumsplakat können Ryan Gosling und Lionsgate das Kapitel der unglücklichen Handstellung nun endgültig abschließen – und das nach einem ganzen Jahrzehnt.










