Neun Jahre Spider-Man – eine Reise voller Wachstum
Anlässlich der weltweiten Premiere von „Spider-Man: Brand New Day“ versammelten sich internationale Medienvertreter in Amsterdam. Bei exklusiven Presseinterviews sprachen die Hauptdarsteller Tom Holland und Zendaya – beide Jahrgang 1996 – über ihre Erfahrungen. Das Schauspieler-Paar, das Anfang 2026 geheiratet hat, verbindet mittlerweile neun gemeinsame Jahre im Marvel-Universum.
Der vierte Solofilm markiert nicht nur ein neues Kapitel für den netzschleudernden Superhelden, sondern spiegelt auch eine bemerkenswerte persönliche Entwicklung beider Hollywood-Stars wider. Der Weg vom ersten Film „Spider-Man: Homecoming“ im Jahr 2017 bis heute war geprägt von handwerklicher Reife – und von ganz neuen Arten von Nervosität.
Was neun Jahre vor der Kamera verändern
Als die beiden Schauspieler vor neun Jahren mit dem ersten Filmprojekt begannen, waren sie kaum 21 Jahre alt. Heute blicken sie mit großer Zuneigung auf diese Anfänge zurück – aber auch mit dem klaren Bewusstsein, wie viel Erfahrung sie seitdem gesammelt haben.
Beide betonen, wie viel ihnen die Arbeit an den riesigen Blockbuster-Produktionen beigebracht hat. Zendaya hebt besonders hervor, wie viel selbstbewusster ihr Ehemann heute die Rolle des Peter Parker am Set ausfüllt – verglichen mit den frühen Jahren.
„Wir schauen auf diese Filme mit so viel Liebe und Freude zurück, aber man schaut auch zurück und denkt: Wir waren buchstäblich noch Babys“, erklärt Zendaya, Schauspielerin bei Sony Pictures und Marvel Studios.
Wachsender Erwartungsdruck beim vierten Solofilm
Für Tom Holland hat die Entwicklung über vier Solofilme seine Sicht auf die Arbeit grundlegend verändert. Als junger Schauspieler stand vor allem die pure Begeisterung über die große Chance im Vordergrund. Mit einer wachsenden globalen Fangemeinde kam jedoch ein ganz anderer Erwartungsdruck am Set hinzu.
Die Arbeit am vierten Film war laut dem Hauptdarsteller die nervenzehrendste Erfahrung seiner gesamten Karriere als Superheld. Gleichzeitig war die Befriedigung über das fertige Ergebnis genau deshalb – wegen der schweren Nerven zuvor – umso größer.
„Der Druck war ein anderer. Man verstand damals nicht unbedingt, was auf dem Spiel stand und in welchem Ausmaß wir Teil von etwas waren“, sagt Tom Holland, Schauspieler bei Marvel Studios und Sony Pictures.
Eine neue Geschichte – vier Jahre nach No Way Home
Die Handlung von „Spider-Man: Brand New Day“ setzt vier Jahre nach den dramatischen Ereignissen von „Spider-Man: No Way Home“ ein. Im Vorgängerfilm traf Peter Parker die folgenreichste Entscheidung seines Lebens: Er ließ seine Identität aus dem Gedächtnis aller löschen, die ihm nahestehen – darunter MJ und sein bester Freund Ned, gespielt von Jacob Batalon.
In der neuen Geschichte lebt Peter Parker völlig allein in einem New York, das seinen bürgerlichen Namen längst vergessen hat. Als ein rätselhaftes Muster organisierter Kriminalität die Straßen der Stadt erfasst, sieht sich der isolierte Held gezwungen, einer seiner bislang größten und persönlichsten Bedrohungen entgegenzutreten.










