„Gras ist wie Menschen“: Trump verblüffte die Presse mit bizarrer Rede im Weißen Haus

Was als Routine-Pressekonferenz begann, wurde zu etwas ganz anderem

Offizielle Regierungsbriefings folgen normalerweise einem sehr vorhersehbaren Ablauf. Doch selbst die routiniertesten politischen Pressetermine können sich manchmal in eine völlig unerwartete Richtung entwickeln.

Der frühere amerikanische Präsident trat unlängst vor die Presse im Weißen Haus – eigentlich für eine Standarderklärung. Der Beginn der Veranstaltung war durchaus ernst und konzentrierte sich auf gewichtige außenpolitische Themen, darunter die angespannte Lage im Iran und der Krieg in der Ukraine.

Ohne jede Vorwarnung wurde die ernste internationale Agenda jedoch vollständig beiseitegeschoben. Anstatt über globale Krisen zu sprechen, verlor sich das Staatsoberhaupt in einem höchst ungewöhnlichen und ziemlich wirren Monolog über lokale, amerikanische Angelegenheiten.

Von der großen Weltpolitik zur Rasenpflege

Aus heiterem Himmel begann der amerikanische Politiker, seine philosophischen Gedanken über die Grünflächen der Stadt und die Pflege öffentlicher Parks zu teilen.

Er hinterließ die anwesenden Medienschaffenden mit einem ziemlich unorthodoxen Vergleich ratlos. Konkret erklärte er, dass „Gras im Grunde wie Menschen ist – es hat sein eigenes Leben.“

Anschließend erläuterte er, wie Parks ständig umgestaltet, gereinigt und verändert werden, und wies gleichzeitig auf einen angeblichen Mangel an Arbeitskräften für diese Aufgaben hin. Von der Stadtreinigung glitt der Redefluss mühelos zu Themen wie Infrastruktur und Sicherheit über.

Im Laufe der Rede hob er außerdem stolz hervor, dass Zelte endlich von den Straßen verschwunden seien und enorme Mengen an Stacheldraht entfernt worden seien.

Panik unter den Beratern

Mit einem weiteren abrupten Themenwechsel richtete er seinen Blick dann auf den öffentlichen Nahverkehr rund um den Flughafen Dulles. Er übte scharfe Kritik am lokalen Transportsystem, das er aufgrund merkwürdiger Wechsel zwischen Straßenbahnen und „diesem Star-Wars-Ding, in das man einsteigt“ als völlig ineffizient bezeichnete.

Im selben Atemzug versprach er jedoch, dass sich der Flughafen innerhalb weniger Jahre zum absolut leistungsfähigsten des Landes entwickeln werde.

Diese zusammenhanglose Flut von Aussagen sorgte augenblicklich für Stirnrunzeln – nicht nur unter politischen Kommentatoren, sondern löste vor allem eine spürbare Unruhe unter seinen eigenen Beratern im Raum aus.

Aufnahmen des Ereignisses zeigen eine hektische Reaktion des Personals. Mehreren Beobachtern zufolge war dies ein deutliches Zeichen dafür, dass der Redner den Faden und die Kontrolle über seine Botschaft zu verlieren drohte.

Die Pressekonferenz fand dann ein ziemlich abruptes Ende. Führende Mitarbeiter griffen ein, unterbrachen den Ablauf und teilten den Journalisten knapp mit, dass die Veranstaltung beendet sei und der Raum sofort geräumt werden solle.

Ist der sprunghafte Redestil wirklich beabsichtigt?

Es ist allerdings bei weitem nicht das erste Mal, dass dieser Staatsmann wild zwischen scheinbar völlig zusammenhanglosen Themen hin- und herspringt.

Er selbst bezeichnet seinen sehr charakteristischen Ausdrucksstil als „Weben“. Dabei handelt es sich angeblich um eine besondere rhetorische Technik, bei der er ganz bewusst verschiedene Anekdoten und Abschweifungen miteinander verknüpft, um am Ende zu seinem ursprünglichen Punkt zurückzukehren.

Während viele Kritiker diese Form der Kommunikation als äußerst verwirrend und für Zuhörer kaum nachvollziehbar empfinden, verteidigt er sie beharrlich. Er selbst betrachtet sie nämlich als ein sorgfältig durchdachtes und besonders wirksames Werkzeug der modernen Vermittlung.

Author

  • Felix Schneider ist ein deutscher Autor, der praktische Ratschläge zu Haushalt, Garten und smarter Alltagsorganisation teilt. Seine Beiträge helfen dabei, den Alltag einfacher und effizienter zu gestalten. %page%

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