Ein weiterer Pokal für die glänzende Sammlung
Der frühere amerikanische Präsident rühmt sich gerne seiner Fähigkeiten auf dem Golfplatz und behauptet stolz, im Laufe seiner Karriere mehr als 40 Klubmeisterschaften gewonnen zu haben. Dennoch ranken sich seit Langem viele Fragen um diese bemerkenswert beeindruckenden Zahlen.
Sowohl Fans als auch Kritiker in der Golfwelt fragen sich zunehmend, wie diese phänomenalen Ergebnisse in der Praxis eigentlich zustande kommen. Der angesehene Sportjournalist Rick Reilly, der das Spiel des berühmten Milliardärs seit Jahren genau verfolgt, brachte kürzlich aufsehenerregende Augenzeugenberichte ans Licht.
Seine fesselnden Enthüllungen stützen sich unter anderem auf Aussagen eines früheren Caddies. Diese verblüffenden Details zeichnen ein völlig anderes Bild der Ereignisse auf dem Grün, als man es gewöhnlich aus den sehr selbstsicheren Verlautbarungen des Spielers selbst kennt.
Erneuter Triumph auf dem eigenen Resort
Kürzlich erweiterte der prominente Geschäftsmann seine ohnehin schon beachtliche Siegesliste auf dem Trump National Golf Club Bedminster, wo er Berichten zufolge in gleich zwei Seniorenkategorien gewann. Nach der Runde beeilte er sich, das glänzende Ergebnis von 70 Schlägen seinen Followern in den sozialen Medien mitzuteilen.
Er präsentierte diesen Sieg umgehend als unwiderlegbaren Beweis seines angeborenen sportlichen Talents. Laut eigener Aussage kompensiere dies ganz natürlich den Mangel an Zeit für regelmäßiges Training im ansonsten geschäftigen Alltag.
„Der Siegesschlag bei der Klubmeisterschaft in Bedminster! Ich gewann mit einem Score von 70 und bin unglaublich dankbar dafür. Im Gegensatz zu meinen Gegnern habe ich wegen anderer Verpflichtungen kaum Zeit zum Üben. Das nennt sich TALENT – ich habe es, und sie nicht!“ hieß es in seiner begeisterten öffentlichen Botschaft.
Dieser jüngste Triumph bringe seine Gesamtzahl an Klubtrophäen laut einem Turnierteilnehmer auf kaum glaubliche 43. Erfahrene Golfexperten schütteln über diese erstaunliche Statistik jedoch nur verständnislos den Kopf.
Ungewöhnliche Methoden direkt auf dem Platz
Gesammelte Zeugenaussagen deuten stark darauf hin, dass Mitarbeiter des Clubs gelegentlich ganz aktiv dabei helfen, diese schwindelerregenden Zahlen zu erreichen. Ein früherer Caddie schilderte im Detail ungewöhnliche Situationen, in denen das Platzpersonal die Position des Balls strategisch verbesserte, lange bevor der Spieler überhaupt zum nächsten Schlag antrat.
Offenbar existiert ein gut eingespieltes System verdeckter Unterstützung auf den Grünflächen. Vorausgeschickte Caddies hatten angeblich nicht nur die Aufgabe, den Golfball an günstigere Positionen zu legen, sondern warfen ihn auch unauffällig aus schwierigen Sandbunkern heraus, um das Spiel zu erleichtern.
Darüber hinaus sammelten sie den Berichten zufolge routinemäßig nicht geputzte Bälle aus einer Entfernung von etwa zweieinhalb Metern ein. Dies geschah unter der stillschweigend akzeptierten Annahme, der Spieler hätte den Putt zweifellos problemlos versenkt. Der Betroffene selbst hat sich zu diesen spezifischen, wenn auch noch unbestätigten Vorwürfen bislang nicht geäußert.
Langjährige Zweifel und ein besonderer Trick mit neuen Plätzen
Die Skepsis gegenüber der Glaubwürdigkeit dieser außergewöhnlichen Rekorde ist in den geschlossenen Kreisen des Golfsports keineswegs neu. Rick Reilly erinnert sich an ein persönliches Gespräch aus dem Jahr 2000, in dem der eifrige Milliardär damit prahlte, damals bereits rund zwölf Titel gewonnen zu haben.
Diese kühne Behauptung überraschte den Sportexperten damals außerordentlich. Er konnte sich nämlich noch gut an die TV-Übertragungen der beliebten Promi-Turniere in Pebble Beach erinnern, bei denen er den Spieler mit eigenen Augen auf nahezu jedem Loch deutlich kämpfen gesehen hatte.
„Ich starrte ihn einfach an. Vor mir stand ein Mann, der zu diesem Zeitpunkt nicht einmal mit einer Leiter aus einem Bunker herausgekommen wäre,“ erzählte der Journalist mit einem breiten Lächeln über die damalige Konfrontation.
In den folgenden Jahren wuchs die Sammlung angeblicher Siege dennoch auf nahezu unerklärliche Weise. Der Schlüssel zu diesem explosiven Anstieg liegt den Recherchen zufolge in einem recht kreativen Umgang mit neu erworbenen oder neu errichteten Resorts.
- Jedes Mal, wenn ein brandneuer Platz dem Portfolio hinzugefügt wurde, spielte der stolze Eigentümer konsequent die allererste Runde auf dem Rasen.
- Das Ergebnis dieser Eröffnungsrunde wurde anschließend automatisch als sein persönlicher Sieg bei der jeweiligen Klubmeisterschaft ausgerufen.
Trotz anhaltender und durchaus begründeter Kritik seitens anerkannter Sportanalysten werden diese Golferfolge weiterhin unverdrossen gefeiert. Der jüngste Triumph in Bedminster reiht sich damit lediglich als weiteres stolzes Kapitel in eine äußerst umstrittene Statistik ein.










