Völlig aus der Öffentlichkeit verschwunden
Die Rolle der First Lady bringt normalerweise mit sich, dass jeder einzelne Schritt von rollenden Kameras und neugierigen Menschenmassen genau beobachtet wird. Wenn eine derart prominente Persönlichkeit plötzlich vollständig aus dem Rampenlicht verschwindet, löst das ganz natürlich eine enorme Welle der Verwunderung aus. Das aufsehenerregende Fernbleiben dominiert mittlerweile die Schlagzeilen.
Ein Monat ohne öffentlichen Auftritt
Die amtierende First Lady hat gerade einen ungewöhnlichen Meilenstein erreicht: Sie ist seit einem vollen Monat nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten. Zuletzt wurde sie am 19. Juli an der Seite ihres Mannes gesehen – bei einem großen Fußballevent in New Jersey. Seit diesem sportlichen Sommeranlass existiert kein einziges offizielles Foto von ihr bei irgendeiner Veranstaltung.
Ein genauerer Blick auf ihren Kalender für dieses Jahr enthüllt überraschende Zahlen. In den ersten 231 Tagen des Jahres wurde sie insgesamt nur 38 Mal fotografiert. Das bedeutet im Durchschnitt gerade einmal einen öffentlichen Auftritt alle sechs Tage.
Besonders in den Sommermonaten Juni und Juli sank ihre Aktivität auf einen absoluten Tiefpunkt. In diesen acht Wochen wurde sie gerade fünf Mal gesichtet.
Auffällige Abwesenheit bei wichtigen Ereignissen
Ihr Rückzug in den Hintergrund bedeutete, dass sie mehrere hochkarätige politische und gesellschaftliche Veranstaltungen an der Seite des Präsidenten verpasste. Ende Juli fehlte sie beispielsweise bei einer feierlichen Zeremonie zu Ehren gefallener amerikanischer Soldaten.
Darüber hinaus nahm sie weder am traditionsreichen Korrespondentendinner im Weißen Haus noch an der Beerdigung von Senator Lindsey Graham teil. Die First Lady blieb ebenso unsichtbar, als ihr Mann im August seine regelmäßigen Wochenendausflüge zum Golfspielen in seinem bekannten Resort in Bedminster unternahm.
Vergleicht man ihren Kalender mit dem früherer First Ladies wie Jill Biden und Michelle Obama, wirkt er derzeit auffällig leer. Zu vergleichbaren Zeitpunkten ihrer Amtszeiten hatten die früheren Bewohnerinnen des Weißen Hauses prall gefüllte Terminpläne. Offizielle Sprecher haben sich bislang überhaupt nicht zu dieser markanten Abwesenheit geäußert.
Scharfe Zurückweisung hartnäckiger Gerüchte
Vor der aktuellen Pressestille hielt sie Anfang des Jahres eine seltene Pressekonferenz ab. Dabei ging sie direkt gegen anhaltende Gerüchte vor, die versuchten, sie mit der Affäre rund um Jeffrey Epstein in Verbindung zu bringen.
In einer entschiedenen Reaktion wies sie alle Anschuldigungen mit Nachdruck zurück. „Die Lügen, die versuchen, mich mit dem in Verruf geratenen Finanzier in Verbindung zu bringen, müssen sofort aufhören“, lautete ihre unmissverständliche und resolute Aussage damals.
Sie ergänzte, dass sie niemals eine freundschaftliche Beziehung zu dem umstrittenen Milliardär gehabt habe. Der spärliche E-Mail-Kontakt mit dessen weiblicher Partnerin wurde als völlig normaler und rein formeller Schriftverkehr abgetan. Gleichzeitig wies sie entschieden zurück, eines seiner Opfer gewesen zu sein oder von ihm damals mit ihrem heutigen Ehemann bekannt gemacht worden zu sein.
Auch ihr Ehemann hat konsequent jede Form einer illegalen Verbindung zu dem genannten Skandal abgestritten. Weder staatliche Behörden noch Ermittler haben seinen Namen zu irgendeinem Zeitpunkt mit kriminellen Handlungen in diesem Fall in Verbindung gebracht.










